Der 15. April 2005: Eigentlich ein ganz normaler Tag, bis das Unvorstellbare passierte, die Welt hielt den Atem an. Der kleine Max hatte gerade seinen Sandkuchen neben seiner Sandburg eingenommen, als um 14:24 Uhr die erste Sandschaufel in seine Sandburg einschlug, gesandt von dem kleinen Fritz, Angehöriger des Terrornetzwerkes Sandwitch. Um 14:27 Uhr (Ortszeit) schlug die zweite Schaufel in die Sandburg ein. Ein Augenzeuge berichtet: "Gagagagaga!" (Übersetzt: "Ich kam gerade von meinem Mittagsschlaf, da sah ich die Sandburg schon brennen. Ich hielt den Atem an, als drei Minuten später die zweite blaue Kinderschaufel in die Sandburg einschlug."). Sie traf dabei die empfindlichste Stelle, die eingebaute, 100 g schwere Plastikform, welche die Konstruktion halten sollte. Der kleine Max wollte seine Sandburg noch retten, kam jedoch zu spät. Als er am Unfallort eintraf, lag die Sandburg schon in Schutt und Sand.
Neueste Untersuchungen ergaben, dass bei den beiden Einschlägen insgesamt 10.248 Sandkörner um den Sand kamen. Davon waren 452 in den beiden Sandschaufeln und der Rest in der Sandburg verbaut.

Unfallbericht

Große Probleme gab es auch bei der Berichterstattung. Aufgrund vieler Übersetzungsprobleme mit den Dreijährigen verzögerte sich die Herausgabe des ersten Unfallberichts immens. Weil sich aber herausstellte, dass alle Augenzeugen weder lesen noch schreiben können, wurde das Verfassen des Unfallberichts verschoben. Es hieß, man müsse den Kindern erst eine Schocktherapie geben, da sie genügend Zeit benötigen, um diesen Schicksalsschlag zu verkraften, ehe man sie zum genaueren Unfallhergang in Form einer Berichterstattung befragen könne. So wird es wohl noch einige Jahre dauern, bis der Sandkasten erfährt, was an diesem 15. April genau geschah.

Rettungseinsätze

Aufgrund der erfolgten Explosionen in der Sandburg ging um 14:24 Uhr der erste Notruf an die Mama des kleinen Max ein. Diese fuhr sofort mit allen verfügbaren Rettungskräften (Papa, Oma, Opa, Tante, Onkel...) zu der beschädigten Sandburg. Dort hatten sie nur noch die Aufgabe, möglichst viele Sandkörner aus dem Gefahrenbereich zu evakuieren, dabei wurden 30.000 Sandkörner, 14 g Erde, ein Blatt und ein roter Plastikeimer gerettet. Aufgrund der kurzen Zeit zwischen Unglück und Eintreffen der Rettungskräfte, kamen viele Sandkörner mit einem Schrecken oder leichten Verletzungen davon. Schlimmeres konnte vermieden werden. Da jedoch die Sandburg so schwer getroffen wurde, konnte der Papa des kleinen Max nicht ohne Risiken weiter ins Gebäude vordringen.

Trauerfeier

Die Gedenk- und Trauerfeier fand am 16.April statt. Dort wurde um die armen unschuldigen Sandkörner getrauert, die sich noch in der Sandburg befanden, als die Schaufeln einschlugen. Neben dem Weihnachtsmann und dem Nikolaus war auch der Sandmann persönlich anwesend. Dies stützte die Hinterbliebenen der Sandkörner sehr stark.



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